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27.12.2012

NOTFALLEINSATZ Personenbergung

Im Gemeindegebiet Tösens fuhr ein PKW in einer leichten Kurve geradeaus und landete im Tschuppbach. Der schwer verletzte  Fahrer konnte,  aufgrund des niedrigen Wasserstandes,  ohne Probleme von der Feuerwehr geborgen werden.

Wir unterstützten die Feuerwehr bei der Fahrzeugbergung und sicherten den Einsatzort ab.

15.12.2012

Innleuchten

Zum dritten Mal wurde die Veranstaltung „Innleuchten“ in Zams abgehalten. Beim Innleuchten werden kleine Flosse mit Fackeln und Feuerwerk bestückt und im Inn ausgesetzt. Jeder der will kann eine Fackel um einen Euro kaufen und auf einem der Flosse platzieren. Der Erlös wird karitativen Zwecken zur Verfügung gestellt.

Unsere Aufgabe bestand im sicheren einsetzten der Flosse in den Inn, aber auch das Bergen am Ende der Strecke. Zusätzlich übernahmen wir die Überwachung der Zuschauer. 

Bei einer Temperatur von -1 Grad wurde von den beteiligten Wasserrettern einiges abverlangt. Immerhin standen die Meisten 30 Minuten lang im kalten Inn um alle Flosse wieder Sicher ans Ufer zu bringen.

06.10.2012

Absicherung Adidas Sickline Tag 2

Auch an diesem Tag mussten wir wieder helfend eingreifen um gekenterte Kajaker und deren Material zu bergen.
Wir konnten alle Sportler unverletzt, bis auf ein paar blaue Flecken bergen.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und die Absicherung wurde lobend hervorgehoben.

Danke an alle die mitgeholfen haben.

05.10.2012

Absicherung Adidas Sickline Tag 1

„Adidas Sick-Line“ bei der Wellerbrücke in Ötz.

Auch 2012 sicherte die Einsatzstelle Landeck, in Zusammenarbeit mit der Einsatzstelle Innsbruck dieses hochkarätige Rennen ab. Die Strecke bei der Wellerbrücke ist mit Schwierigkeitsgrad 5+ sehr anspruchsvoll und für durchschnittliche Kajakfahrer fast nicht zu bewältigen.

Durch den hohen Schwierigkeitsgrad und die starke Verblockung wird auch die Absicherung dieser Veranstaltung zu einer Herausforderung. Selbst unter den Wasserrettern sind Spezialisten, die in diesem Wasser noch helfend eingreifen können, dünn gesät. Nur sehr gut ausgebildete Wildwasserretter können hier noch etwas ausrichten und auch für sie ist es nur an ganz bestimmten, und gut vorbereiteten  Stellen möglich.

Es bedurfte einiger Vorbereitungszeit um Sicherungsanker zu bohren, damit die Schwimmer angeseilt ins Wasser gehen konnten. Die Wasserwucht ist hier zu groß, um noch mit reiner Körperkraft arbeiten zu können.

Insgesamt waren an den zwei Tagen 35 Frauen und Männer der Wasserrettung Landeck und Innsbruck im Einsatz. Alle die mitgeholfen haben verdienen Respekt und Anerkennung.

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27.09.2012

NOTFALLEINSATZ Kajakunfall Ötztaler Ache

Kajakunfall Ötztaler Ache:

Objektbezeichnung: Recyclinghof

Ein Kajakfahrer ist in Höhe des Recyclinghofes gekentert.
Zuerst sah es nicht so aus, dass er sich selbst retten könnte, daher wurden die Wasserrettungen von Landeck und Innsbruck alarmiert.

Kurz nach der Alarmierung gelang es dem Kajakfahrer doch noch das rettende Ufer zu erreichen, kurz nach der Ausfahrt kam das Storno durch die Leitstelle.

06.05.2012

Wildwasserretterkurs in Landeck

Wildwasserretter Tirol

Von 6.-10.5.2012 fand in Landeck (Tirol) wieder ein Wildwasserretterkurs der ÖWR statt. Am Kurs nahmen Tiroler, Südtiroler, Steirer und Oberösterreicher Wasserretter teil. Am Mittwoch begann der Kurs mit einer Vorbesprechung und einem gemeinsamen Abendessen. Dabei wurden organisatorisches und Sicherheitsfragen besprochen.

Am nächsten Morgen gab es das Ein- und Zielschwimmen auf der Sanna (WW3), ein Theorievortrag folgte am Nachmittag.
Am Tag darauf wurde die Flussmorphologie im Theorieblock „Gewässerkunde“ behandelt. Schwimmen (WW4-5), Seiltechnik und das Nachtschwimmen folgten am Nachmittag.

Der Samstag beschäftigte sich mit Rafting und Canyoning. Nach einem gemeinsamen gemütlichen Abend gab’s am Sonntag die schriftliche Prüfung und die Abschlussübung.
Alle die den Kurs erfolgreich abgeschlossen und die Prüfungen bestanden haben, möchten wir herzlich gratuliere

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26.08.2012

NOTFALLEINSATZ Kajakunfall Imster Schlucht

Während  wir auf der Heimfahr vom Einsatz in Silz - Stams  waren, erreichte uns der nächste Einsatzbefehl durch die Leitstelle Tirol.

Ein Kajakfahrer ist  am Ende der Imster - Schlucht gekentert. Die Person konnte sich selber ans Ufer Retten, das Kajak trieb allerdings Flussabwärts. Wir suchten den Bereich zwischen Heiming und Silz ab, konnten das Boot aber nicht finden.

Nach Rücksprache mit der Leitstelle  beendeten wir um 15:30 Uhr den Einsatz erfolglos. Es war nicht mehr möglich den Kajakfahrer telefonisch zu erreichen.

26.08.2012

NOTFALLEINSATZ Stams Personenrettung Materialbergung

Am 25.08.2012 wurden wir vom Feuerwehrkommandanten aus Kirchdorf/Inn um Rat gefragt. Er und seine Kameraden wollten mit Holzzillen von Landeck bis nach Kirchdorf/Inn in Oberösterreich fahren. Die Oberösterreicher waren, ihren Angaben zu Folge, erfahrene Bootsfahrer. Nach Besichtigung ihrer Ausrüstung mussten wir ihnen aber dringend abraten, die Bootsfahrt in Landeck zu beginnen.
Die Zillen waren sperrig, hatten keine Lenzung und würden in der Imster-Schlucht sicher zerrissen. Nach unserem Verständnis war auch die Ausrüstung am Mann unzureichend. Kein Neoprenanzug, nur normales Schuhwerk und keine WW- Schwimmweste. Sie hatten zwar Schwimmwesten, die waren allerdings nicht wildwassertauglich. Alles in allem ein mehr als gefährliches Unterfangen und zwar bei jedem Wasserstand.
Der Kommandant der Truppe zeigte sich einsichtig und verlegte den Start nach Haiming. Wir wiesen aber auch darauf hin, dass auch die Strecke Haiming – Innsbruck einige Tücken aufweist und sie sich unbedingt den Wasserstand anschauen sollten.
Am 26.08.2012 um 11:26 Uhr erhielten wir, über die Leitstelle den Einsatzbefehl „Wasserrettung aus Fließgewässer“ in Silz. Dort sollten mehrere Zillen gekentert sein und ob alle Personen geborgen sind, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar.
Es wurde daraufhin Großalarm von der Leitstelle ausgelöst. Zwei Wasserrettungseinsatzstellen (Landeck und Innsbruck), sechs Feuerwehren von Silz bis Telfs, zwei Hubschrauber, Rettung und Polizei wurden alarmiert. Zum Glück konnten sich alle Personen selbst, bzw. durch Kameradenhilfe retten. Uns blieb, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr nur noch die Bergung der Boote. Diese waren zwar schon in Ufernähe, aber noch mit Wasser vollgelaufen. Es war dieselbe Gruppe die wir schon am Vortag kennenlernen durften.
Um 14:30 Uhr konnten wir den Einsatz beenden.

19.08.2012

Absicherung Kajak Slalomrennen Deutsche Meisterschaft 2.Tag

Auch der zweite Tag verlief ohne Komplikationen. Wir mussten nur einmal helfend eingreifen.

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Auch heuer sicherten wir mit der Unterstützung der Einsatzstelle Innsbruck die Deutschen Slalommeisterschaften ab.



16.08.2012

NOTFALLEINSATZ Suchaktion Krankenhaus Zams

Eine, seit dem 16.08.2012 vermisste Person aus dem Krankenhaus Zams sollte gesucht werden. Es gab keinerlei Hinweise wo der Verbleib des Patienten sein könnte. Dementsprechend groß wurde die Suchaktion angelegt. Die Wasserrettung Landeck wurde beauftragt, beide Seiten des Inns zwischen Zams und Imst abzusuchen.

Wir wurden dabei von der Bootsgruppe der Feuerwehr Rietz unterstützt. Sie mussten allerdings in Schönwies wieder ausbooten,  da ihr Boot leck geschlagen ist.
Daraufhin suchte die Wasserrettung Landeck den restlichen Flussabschnitt alleine, mit zwei Booten ab.

Es gelang uns dabei, auf Höhe der  Raststätte Trofana, eine männliche Leiche zu  finden.  Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung beschlossen wir die Leiche alleine zu bergen und mit dem Boot zu einer zugänglichen Stelle zu transportieren. Am Fundort wäre der Abtransport mit Fahrzeugen aber auch das Erreichen zu Fuß nicht möglich  gewesen. Wir überquerten deshalb mit unserem Einsatzraft  den Fluss und übergaben die Leiche der dort wartenden Polizei.

Organisationen:
Bergrettung
Polizei Alpin-Polizei
Polizeihubschrauber
Feuerwehren Landeck, Zams, Schönwies
Feuerwehr Rietz
Mannschaftstransporte für Wasserretter durch die Feuerwehr Landeck

10.08.2012

NOTFALLEINSATZ Personenrettung Längenfeld

Wir erhielten die Meldung, dass eine Person in suizidaler Absicht von der Klippe bei der Pestkapelle in Längenfeld springen will.  Noch bei der Anfahrt auf Lengenfeld erhielten wir das Storno durch Leitstelle Tirol. Anscheinend war es ein Missverständnis, die Person wollte nur Fotos machen.

16.07.2012

NOTFALLEINSATZ Lötz

Alarmierung durch die Polizei Landeck. Führerloses Kajak wurde im Bereich Landeck-Zams gesichtet. Vom Kajakfahrer war nichts zu sehen und über seinen Verbleib gab es keine gesicherte Auskunft.

Noch wären der Anfahrt zu Kajak meldete sich dieser aber. Wir führten die Bergung des Kajaks durch. Es hing in einer Walze.
Passanten haben im Bereich Lötz (Inn) ein gekentertes Boot gesichtet.

Da nicht klar war ob sich auch Personen im Wasser befinden und wo die eigentliche Unglückstelle ist, wurden Sichtsperren von Pians bis Mils errichtet.
Nach Sichtflügen des Innenministerium und des Christophorus 5 NAH wurden keine Personen gesichtet.

Durch die Polizei Landeck konnte der Besitzer des Bootes ausfindig gemacht werden, daher war mit Sicherheit anzunehmen, dass sich niemand im Wasser befindet.
Wir führten die Bergung des Bootes durch.

Einsatzorganisatzionen:
Feuerwehren Pians, Landeck, Zams, Imst, Bootsgruppe Rietz
NAH Christopherus 5 und Libelle Tirol
Rotes Kreuz Landeck
Polizei Landeck

15.07.2012

NOTFALLEINSATZ Personenrettung Strengen

Alarmierung durch Polizei Landeck: Eine Person (Kajakfahrer) befindet sich verletzt am Ufer der Wolfsschlucht in Strengen (Rosanna).

Bei der Ankunft am Einsatzort mussten wir feststellen, dass es zwei Verletzte gibt. Sie befanden sich am rechten Ufer das nur ganz schwer zu erreichen ist. Die Straße befindet sich am linken Ufer. Es war nicht nur schwierig zu den Verletzten zu kommen, auch die Bergung wäre ohne Hubschrauber sehr anspruchsvoll.

Deshalb  alarmierte der Einsatzleiter der Wasserrettung einen Notarzthubschrauber nach, um eine Sichere und schnelle Bergung zu gewährleisten.

Wir mussten am Schluss noch die Boote bergen.

15.07.2012

MATERIALBERGUNG Kajak Lötz

Alarmierung durch die Polizei Landeck. Führerloses Kajak wurde im Bereich Landeck-Zams gesichtet.

Vom Kajakfahrer war nichts zu sehen und über seinen Verbleib gab es keine gesicherte Auskunft.

Noch wären der Anfahrt zum Kajak meldete sich dieser aber. Wir führten die Bergung des Kajaks durch. Es hing in einer Walze im Bereich Lötz.

07.07.2012

NOTFALLEINSATZ Personensuche

Wasserrettung sinkendes Fahrzeug, Motorrad in Tümpel

PERSONENSUCHE  UND  MOTORRAD-BERGUNG  AUS  SCHLUCHT!

Ein zuvor gestohlenes Motorrad wurde in der Schlucht des Krebsbaches (Untermieming) gefunden. Der Bach ist an dieser Stelle 5-6 Meter tief eingeschnitten. Dadurch war es den anderen Einsatzkräften nicht möglich zum Motorrad zu gelangen. Außerdem konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Fahrer noch in der Schlucht befindet. Daher war erste Priorität den Krebsbach abzusuchen.

Wegen zu hohem Wasserstand war der Canyon aber nicht begehbar. Deshalb wurde in die Pools von den Rändern der Schlucht aus abgeseilt. Nachdem die gesamte Schlucht, in Kooperation mit der Bootsgruppe Rietz und der Bergrettung Mieming auf diese Weise  abgesucht war wurde der Sucheinsatz beendet.
Das Motorrad wurde von der Wasserrettung,  in Zusammenarbeit mit Bergrettung und Feuerwehr geborgen.
Während der Bergung  übernahm die Bergwacht mit 4 Einsatzhunden und 6 Mann  den Gewässerschutz.

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22.06.2012

Führung Einsatzzentrum Kindergarten NEGGURB

Wir haben den Kindern das Einsatzzentrum gezeigt. Sie durften ein Tauchausrüstung bestaunen, in Raftbooten herumtollen, Kajaks und Kanadier benützen und einen Film über die Einsatzstelle anschauen.

Als Draufgabe haben wir einen Flying Fox aufgebaut. Die Kinder konnten im Einsatzzentrum herumfliegen. Zu Mittag gab es dann noch Würstel mit einer Semmel. Alle hatten viel Spaß und möchten unbedingt wiederkommen.

17.06.2012

Raftingausbildung DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft)

Die DLRG ist mit der Bitte um eine Raftingausbildung im Wildwasser an uns herangetreten. In einem intensiven Programm wurden die Grundtechniken des Steuerns und anlegen an ein Ufer vermittelt. Auch Bergetechniken und Rettungstechniken mit einem Raft konnten gelehrt und trainiert werden.

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22.06.2012

NOTFALLEINSATZ Bergung

Wir wurden über Pager alarmiert um eine Leiche bei der Fa. XXLutz zu bergen. Es war extremes Hochwasser und wir konnten uns nicht vorstellen wie bei diesem Wasserstand etwas angespült bzw.  hängenbleiben könnte.

Die Meldung XX Lutz war nicht ganz richtig, wir mussten noch ca. 800 Meter Flussaufwärts Richtung Landeck fahren um die Fundstelle zu erreichen. Diese lag orthographisch am rechten Ufer mitten in den Zammer-Feldern.

Die Fundstelle war ein aus dem Wasser ragender armdicker Ast der sich hier irgendwie verklemmt hat. An ihm hat sich ein menschliches Bein verhängt.  Der Ast  befand sich 4-5 Meter vom Ufer entfernt, was die Bergung etwas verzögert bzw. erschwerte hat. Bald war klar, dass ohne Boot keine Bergung möglich ist. Zusätzlich musste etwas Unterholz entfernt werden um ein sicheres einwässern gewährleisten zu können. Dafür stellte uns die Feuerwehr eine Hand- und Motorsäge zur Verfügung.

Nachdem diese Arbeit getan war, wurde die eigentliche Bergung des Körperteils (menschliches Bein) durchgeführt.

Mehrere Wildwasserretter und Raftführer der Einsatzstelle Landeck hatten schlussendlich keine große Mühe das Bein zu bergen und der Polizei, bzw. dem  Bestatter zu übergeben.

21.06.2012

NOTFALLEINSATZ Personenrettung Raftingunfall Folgeeinsatz

Während des Einrückens ins Einsatzzentrum kam eine erneute Alarmierung der Leitstelle Tirol, dass sich eine Person vom Raftingunfall  gemeldet hat, weil noch immer  eine Person abgängig war.

Also nahmen wir den Einsatz wieder auf und die Feuerwehren bezogen wieder ihre Posten und die Hubschrauber begannen auch wieder mit der Suche.

Der Einsatzleiter organisierte sofort einen Suchtrupp für das Grammloch. Für den Fall, dass die Person  selbst ans Ufer geschwommen  ist,  irgendwo im Uferbereich in den Büschen sitzt und wartet.

Wir konnten dann den Einsatz abbrechen weil die Person wirklich oberhalb vom Grammlach in den Büschen saß.

21.06.2012

NOTFALLEINSATZ Personenrettung Raftingunfall

Eine Rafting-Gruppe wollte die Landecker Schlucht befahren. Gleich nach dem Einsteigen in Nesselgarten ist eines der drei Boote gekentert. Es gelang dem Bootsführer das Raft umzudrehen und einige Personen aus dem Wasser zu ziehen.  Leider trieben einige Rafter ab und verstreuten sich auf beide Uferseiten.

Eine Person konnte von der Gruppe nur noch bewusstlos geborgen werden.

Noch während der Anfahrt in die Fließerau kam, seitens der Leistelle Tirol die Meldung, dass alle Personen in Sicherheit sind.  Wir sollten aber trotzdem  zur Unfallstelle fahren  um genaueres abzuklären und die Stelle abzusichern,  weil dort noch eine Reanimation durchgeführt wird.

Kurz vor Ankunft in der Fließerau  kam das endgültige Einsatzende da keine Absicherung mehr nötig war.

Die Reanimation war leider nicht erfolgreich.

20.06.2012

NOTFALLEINSATZ Personensuche

Ein herrenloses Kajak ist zwischen Mils und Imst im Inn getrieben. Vom Fahrer war weit und breit keine Spur.

Da man annehmen konnte, dass dem Kajaker etwas passiert ist, wurden die Wasserrettung Landeck, der Wasserdienst der Feuerwehr Rietz, alle Feuerwehren von Imst bis Roppen, die Polizei Imst, das Rote Kreuz Imst, und der NAH Martin 2 von der Leitstelle Tirol alarmiert.
Um die Aufgaben zu teilen, wollten wir das Raftingboot in Imst beim Raftingeinstieg einwässern, wären die Wassertruppe der Feuerwehr Rietz von unten Richtung Haiming mit ihrem Boot entgegenkommt. Dazwischen wurden alle Brücken bis Roppen besetzt um mehrere Sichtsperren aufzubauen.

Mit dieser Methode wollten wir den Suchbereich eingrenzen. Dies hat auch gefruchtet, denn in Roppen konnte das Boot geborgen werden, nur vom Fahrer fehlte noch immer jede Spur.

Einem Polizisten viel auf dem Boot eine Telefonnummer auf die er daraufhin anrief. Bingo der Fahrer des Kajaks war am Telefon und meldete sich unverletzt.
Daraufhin konnte der Einsatz abgebrochen werden.

09.06.2012

PERSONENSUCHE

Im Zuge der Wildwasserausbildung in Landeck wurde eine Suchaktion auf der Sanna und dem Inn organisiert.

Beim Kurs waren 20 Personen und alle wurden angewiesen nach verdächtigen Stücken, Personen oder Sachen Ausschau zu halten.

So wurde die Sanna vom gesamten Kurs durchschwommen. Alle Kehrwasser in denen sich Schwemmgut halten kann wurden angeschwommen und durchsucht. Leider ohne Ergebnis.

08.06.2012

Personensuche

Vermisstensuche nach der abgängigen Frau aus dem Paznauntal:  

Wir wurden von einer Passantin angerufen und darüber Informiert, dass sie auf der Sanna in Höhe der Fa. Walch eine Verdächtige Beobachtung gemacht hat.

Sie meinte auf der Gegenüberliegenden Uferseite einen Körper gesehen zu haben. Wir haben den genannten Bereich genau abgesucht und den vermeidlichen Körper auch gefunden.

Es war ein großer geflochtener Korb. Die Suche gestaltete sich sehr schwierig, da das Rechte Ufer in diesem Bereich nicht sehr zugänglich ist.

05.06.2012

PERSONENSUCHE

Suche mit dem Polizeihubschrauber.

Wir sind die Trisanna, die Sanna und den Inn von See bis nach Zams-Starkenbach mit dem Polizeihubschrauber abgeflogen, um nach der am 04.05.2012 in Ischgl vermissten Frau zu suchen.

Schwerpunkt waren die Wehranlagen im Paznaun und die großen Kehrwasser im Inn. Nach ca. einer Stunde wurde die Suche erfolglos abgebrochen.

04.06.2012

NOTFALLEINSATZ Personenrettung Patznauntal

Eine Frau ist vermutlich in suizider Absicht in die Trisanna gesprungen. Zuerst war es unklar, ob die Person tatsächlich im Wasser ist. Nach längerer Suche durch die Feuerwehr wurde es aber immer mehr zur Gewissheit. Daher wurde die Wasserrettung Landeck nach ca. 50 Minuten  nachalarmiert.

Zu dieser Zeit gab es noch keine gesicherten Informationen wo genau sich eine Bergung abspielen könnte. Rechnerisch (Fließgeschwindigkeit-Zeit laut BZ) erschien die Besetzung der Brücken in See am aussichtsreichsten. Deshalb stationierten wir auf sämtliche Brücken im Raum See Schwimmer und Sicherungspersonal. Nach und nach kamen über Funk genauere Informationen von Feuerwehr und Wasserrettung.

Bei der Brücke in See (Fußballplatz) gelang fast die Bergung der Vermissten. Das Hochwasser und die damit verbundene starke Strömung machte ein Erreichen der vermissten Person aber zunichte. Zumal die Sichtung sehr spät erfolgte und der Bergemann nachschwimmen musste.  

Bis auf ca. 50 cm kam der Schwimmer an sie heran,  dann war die Sicherungsleine fertig und spannte sich. Dadurch gab es keine Chance mehr die Bergung durchzuführen.

Daraufhin verlegten wir sämtliches Einsatzpersonal unterhalb der Wehranlage am Ende von See. Durch die starke Verblockung und das hohe Gefälle ab der dortigen Bundesstraßenbrücke war an eine sichere Bergung in diesem Bereich nicht zu denken. Erst ab dem Kraftwerk in Wiesberg gab es wieder realistische Möglichkeiten eine Bergung mit vertretbarem Risiko durchzuführen.

Zusätzlich wurden sämtliche Brücken bis Landeck-Perjen mit Rettungspersonal besetzt.

Leider mussten wir, in Absprache mit Feuerwehr und Polizei,  um 23:05 aufgrund der Nacht und des hohen Wasserstandes abbrechen.

Andere Organisationen: Polizei und Polizeihubschrauber, NAH Christophorus 5, Notarzt und Rotes Kreuz, Bergrettung, Feuerwehren Landeck, Zams, Pians, See, Kappl, Ischgl, Galtür.

03.06.2012

NOTFALLEINSATZ Personensuche Materialbergung Ötztal

Es wurde ein herrenloses Boot (Bereich Ötztal Bahnhof-Schlierenzau)  im Inn entdeckt. Längere Zeit war unklar, ob sich noch Personen im Wasser befinden.

Über Funk teilte uns die Leitstelle Tirol mit, dass sich einer der  verunglückten Personen gemeldet hat. Nach Auskunft dieser sind alle selbständig aus dem Wasser gekommen.  

Das herrenlose Boot wurde geborgen und der Einsatz danach beendet.

17.05.2012

NOTFALLEINSATZ Suchaktion Bergung

Es war lange unklar, ob sich noch Personen in der Ache befinden. Das Fahrzeug wurde leer angetroffen und Zeugen gab es keine.

Eine große Suchaktion, soweit bei Nacht möglich, wurde eingeleitet.  Nach längerer Zeit konnten verlässliche Aussagen zum Unfallhergang und bezüglich vermisster Personen aufgenommen werden.

Bei der Anfahrt (Köfels) wurde unser Einsatz beendet,  da sich die Personen aufgrund des niederen Wasserstandes der Ötztaler Ache selbst befreien und das Fahrzeug verlassen konnten.

Die Bergung des Fahrzeuges war kein Problem und erledigte die Feuerwehr.

13.05.2012

NOTFALLEINSATZ Personenrettung Perjenner Brücke

Durch den Alarmierungstext war uns klar, dass es dringend ist und schnell gehen muss.  Daher ist der erste Wasserretter sofort mit der Feuerwehr zur Perjen-Brücke gefahren, ohne auf das weitere Personal zu warten.

Wir haben mit der Feuerwehr Landeck ein mündliches Abkommen, dass sie uns im Einsatzfall mit Fahrzeugen und Fahrern unterstützen.

Diese Abmachung hat sich schon mehrmals bewährt da wir nicht nur auf ein Fahrzeug angewiesen sind. Dadurch ist es uns möglich, mehrere Mannschaften gleichzeitig in verschiedene Richtungen in Marsch zu setzen.

In diesem Fall konnte die restliche Mannschaft das Raft klar machen, während schon ein Wildwasserretter zum Einsatzort unterwegs war.

Bei der Ankunft am Einsatzort war das Mädchen schon von der Brücke gesprungen. Durch den Sprung in den Inn verletzte es sich schwer am Bein, schwamm aber trotzdem selbständig ans Ufer.

Die Wasserrettung war Vorort als das Mädchen gerade das Ufer erreichte, wir mussten aber nicht mehr eingreifen.

Da der Inn an dieser Stelle und auch noch weiter Flussabwärts eher ruhig und gutmütig ist, wäre eine Rettung sehr leicht und schnell möglich gewesen.

19.04.2012

UMWELTEINSATZ Zams

Wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder das Inn-Ufer zwischen Zamer-Brücke und Klärwerk gesäubert. Insgesamt wurden 5 Müllsäcke mit je 120 Liter gefüllt.

12.03.2012

ABSICHERUNG Filmdreh Kaunertal

Für die ZDF-Serie "Der Bergdoktor" mussten wir eine Szene absichern.
Bergsee / Einbruch ins Eis / Unter Wasser

(Hallenbad Kaunertalcenter)

Dr. Martin Gruber versucht sich aus dem Eisloch zu befreien / Unterwasseraufnahmen